Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf VDS
Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf HDS
Seitenstetten, Benediktinerstift, Druck I 4 (1516), Einband
Babylonischer Talmud, Ordnung "Mo‘ed"
Traktat "Shabbat"
Seitenstetten OSB, Cod. 106:
(Abklatsch auf VDS) bShab 121b, Z. 17 – 122b, Z. 6 (Ende des 16. Kapitels). Abklatsch der nicht sichtbaren Seite des Fragmentes Seitenstetten OSB, Druck I 4 (1516), HDS.
(Abklatsch auf HDS) bShab 124a, Z. 1 – b, Z. 8. Abklatsch der nicht sichtbaren Seite des Fragmentes Seitenstetten OSB, Druck I 4 (1516), VDS.

Seitenstetten OSB, Druck I 4 (1516):
(HDS) bShab 122b (Beginn 17. Kap.) bis 123a (רב שמן בר אבא אמר קורנס של בשמים שנינו מאן דאמר).
(VDS) bShab 124a ( ויד חבירו] על כתיפו ותולה ומפשיט] bis [לרבה אליבא דרבי נחמיה הני קערות היכי [מטלטלינן )
HDS mit mShab 17,1-8

Datierung:
Schrift: aschkenasische Quadratschrift


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Almut Laufer, Jerusalem, Institute of Microfilmed Hebrew Manuscripts (IMHM,  
Bilder:
Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf VDS:   Abklatsch VDS
Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf HDS:   Abklatsch HDS
Seitenstetten, Benediktinerstift, Druck I 4 (1516), Einband:   Vorderdeckel  −  Hinterdeckel


Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf VDS
Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106, Abklatsch auf HDS
Fragment(e):
Schriftabklatsch hebräischer Fragmente auf dem VD- und HD-Spiegel. Sieben vermutlich aus derselben Handschrift stammende Fälze vor Bl. 43, 55, 67, 79, 103, 115 und 187 (die Fälze vor Bl. 127, 163 und 199 in lateinischer Schrift, die Fälze vor Bl. 91, 139, 159, 175 und 211 leer).

Abklatsch auf VD-Spiegel: Erhaltener Schriftraum ca. 265x190, 2 Spalten, Breite der vollständig erhaltenen inneren Spalte ca. 85, Interkolumnium 20, Spaltenbreite der unvollständig erhaltenen Außenspalte 75, 38 Zeilen, Zeilenhöhe 6/7.

Abklatsch auf HD-Spiegel: Nur geringfügige Reste des Schriftabklatsches erhalten, hier aber die Abdrücke der Blindlinierung des verlorenen Fragmentes sichtbar.

Fälze: Format ca. 302 (= Höhe des Buchblockes)x10, die Zeilenzahl wegen der Beschneidung des Schriftspiegels zwischen 35 und 37 variierend, Zeilenhöhe ca. 6/7.

Lackner 1992  

Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 106
 
Lackner 1992  

Seitenstetten, Benediktinerstift, Druck I 4 (1516), Einband
Fragment(e):
Zwei als Deckelüberzug verwendete zusammengehörige Blätter.

VD-Fragment (gestürzt aufgeklebt): Format (einschließlich des umgeschlagenen Teiles auf dem VD-Spiegel) ca. 240x135. Schriftraum: zweispaltige Anlage, Spalte hebr. a zu Zeilenbeginn beschnitten, erhaltene Zeilenbreite ca. 95, Höhe der Spalte vermutlich der Abmessung des Fragmentes entsprechend; Spalte hebr. b in einer Breite von ca. 20; Interkolumnium 20; 31 Zeilen sichtbar, Zeilenhöhe ca. 7.

HD-Fragment (gestürzt aufgeklebt): Format (einschließlich des umgeschlagenen Teiles auf dem HD-Spiegel) ca. 240x140. Schriftraum: zweispaltige Anlage, Spalte hebr. a (beschnitten) 75 breit, Höhe der Spalte vermutlich der Abmessung des Fragmentes entsprechend; Spalte hebr. b schmäler als 42; Interkolumnium 20; bis 30 Zeilen sichtbar, Zeilenhöhe ca. 7. In Spalte a Lemma mit zweizeiliger Buchstabenhöhe.

Blindlinierung bei beiden Fragmenten: Zeilenlinien zwischen den vertikalen Begrenzungslinien der beiden Spalten gezogen.

Lackner 1992  

Seitenstetten, Benediktinerstift, Druck I 4 (1516)
Der Band umfaßt drei Drucke: 1) Postilla Guillermi super epistolas et evangelia per totius anni circumitum de tempore sanctis et pro defunctis ... Basel: Adam Petri, 30.11.1516. − 2) Daniel Agricola: Concordantia quatuor euangelistarum in passione domini nostri Iesu Christi... Basel: Adam Petri, 1516. − 3) Unvollständig erhaltener Druck Gregorius Morgenstern: Sermones contra onnen(!) mundi perversum statum quem Deus gloriosus et equitas naturalis damnat ... Ex secunda recognitione.

Provenienz: Auf dem Titelblatt des ersten Druckes der Kaufpreis(?) und der Besitzvermerk Ex libris Georgii Ærdingeri. Seitenstettener Besitzvermerk des 17.(?) Jh.

Einband: Halbfranzband, braunes Leder mit Streicheisenlinien über Pappe.
Die drei verschiedenen Druckes wohl schon bald nach 1516 durch Bindung mittels Pappband zu einer Einheit vereinigt.

Lackner 1992