Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 186, fol. I
Bibelkommentar und Targum − Tora
Bibelkommentar
Ex 32,1-31 ( כי בשש משה bis אלהי זהב )
(Ir) Ex 32,1-5; (Iv) Ex 32,5-31

Zu Fragment in Cod. 194 gehörend ?

Datierung: ca. 13. Jh. (Edna Engel)
Schrift: italienische(?) Semikursive (Edna Engel)


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Almut Laufer, Jerusalem, Institute of Microfilmed Hebrew Manuscripts (IMHM,  
Bilder:
Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 186, fol. I:   Ir  −  Iv

Fragment(e):
Vorsatzblatt I (leserichtig eingebunden). Format ca. 293 x 225 (das Blatt um die erste Lage greifend). Unregelmäßiger Schriftraum, da keine Linierung vorhanden: Schriftraum auf Ir ca. 235 x 175, auf Iv ca. 230 x 175. 37 Langzeilen, Zeilenhöhe ca. 7. Auf Bl. I lat. Angaben zum Inhalt des Codex.
Lackner 1992  

Seitenstetten, Benediktinerstift, Cod. 186
Datierungen, Schreibername: (69vb) M°CCCC23° dominica ante Margarethe. (99vb) M°CCCC°23° scriptum est a me Iohanni (!) Romph etc. (236vb) M°CCCC°23° sabbato ante festum sancti Thome apostoli. Eine sichere Lokalisierung der von einer Hand geschriebenen Handschrift nicht möglich. Die Handschrift auf Grund der Abschrift diözesaner Pataviensia sicherlich in Niederösterreich oder im weiteren Raum der Passauer Diözese entstanden.

Einband: Schmuckloser Wildledereinband. Niederösterreich(?), 1423 oder bald danach. Fünf Doppelbünde aus gespaltenem Wildleder, oberster und unterster Bund so hoch bzw. tief angesetzt, daß dadurch das Kapital ersetzt wird. Auf dem VD Titelschild Summa viciorum. - Dieselbe Bindung auch bei Cod. 194 zu finden. Hier wie bei Cod. 194 ursprünglich schmale, lederne vom HD auf VD übergreifende Schließbänder angebracht gewesen, Dorne zum Einhaken der Schließen auf VD entfernt.

Lackner 1992