Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217), Vorderdeckel-Spiegel
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217), Hinterdeckel-Spiegel
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217), Fälze
Babylonischer Talmud, Ordnung "Mo‘ed"
Traktat "Shabbat"
Textstelle(n):
VDS: bShab 41a (Z. 24: [הביא[ו לי נתר ) – 42a (Z. 13: לתוך הצונן ובין)
HDS: bShab 48a (Z. 21: לאהדורי אודרא ) – 49a (Z. 9: אלא אי אמרת)

Identifizierung durch: Thesaurus of Talmudic Manuscripts

Datierung: 14.-15. Jh. (Schwarz – Loewinger – Roth)
Schrift: aschkenasische Quadratschrift
Literatur: Schwarz – Loewinger – Roth 109:165, Allony – Loewinger 17:176


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Bilder:
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217), Vorderdeckel-Spiegel:   VDS
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217), Hinterdeckel-Spiegel:   HDS

Fragment(e):
Fragmente: VD- und HD-Spiegelblätter, zusammengehörig, um 90ÌŠ gedreht eingeklebt. Fälze zwischen Bl. 6/7, 42/43, 78/79 (die anderen Fälze lateinisch). Das Linienschema und die Linierungsart (blind oder mit Tinte) der Fragmente nicht mehr erkennbar.

VD-Spiegel: Höhe ca. 200, Breite ca. 275, beidseitig beschriftet (Beschriftung der Rückseite sichtbar). Erhaltener Schriftraum: ca. 115 hoch, 205 breit, 15 Zeilen erhalten, Spaltenbreite bei hebräisch a 90 , bei b 93, Interkolumnium ca. 22, Zeilenhöhe 7/8. Abstand der letzten Zeile vom Rand des Fragmentes >75.

HD-Spiegel: Höhe ca. 195, Breite ca. 280. Erhaltener Schriftraum: ca. 110 hoch, ca. 200 breit. Spaltenbreite 90, Interkolumnium 20, Zeilenhöhe 7/8, 15 Zeilen ganz, eine 16. Zeile in Resten erhalten. Abstand der letzten Zeile vom Rand des Fragmentes >80.

Fälze: Vermutlich aus derselben Handschrift wie die Spiegelblätter, dem Zeilenverlauf nach geschnitten, ca. 16 breit. Breite der Spalten und des Interkolumniums wie bei den Spiegelblättern.

Lackner 1996  

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 211 (Hübl 217)
Handschrift: Gegen Ende des ersten Viertels des 15. Jh. entstanden (Wasserzeichen: Dreiberg).

Einband: Rotes Leder mit Streicheisenlinien. 4 Schließen.

Besitzvermerk des 15. Jh.: (1r, 26r) Iste liber est monasterii beate Marie virginis alias Scotorum Wyenne.

Auf dem HD-Spiegelblatt ein aus S und T zusammengesetztes Monogramm.

Lackner 1996