Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 59 (Hübl 54), fol. 95, HDS
Dinim und Minhagim
Hilkhot sheḥita
Anmerkungen: zitiert Rosh und Maharam

Datierung: 14.-15. Jh.
Schrift: aschkenasisch


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Bilder:
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 59 (Hübl 54), fol. 95, HDS:   95r  −  95v  −  HDS

Fragment(e):
Bl. 95 + HD-Spiegel: Leserichtig eingeklebtes Pergamentdoppelblatt aus einer hebräischen Glossenhandschrift (?). Breite des Doppelblattes ca. 302, Höhe 202. Schriftraum: Höhe ca. 142, Breite ca. 115/116. 24 Zeilen, Zeilenhöhe ca. 7. Bis zu drei, von Langzeilen unterbrochene Spalten. Breite der Spalten schwankend zwischen 30, 34, 70, 75. Lemmata in der Höhe von 2 Zeilen. 2 verschiedene Hände auf Bl. 95 und dem HD-Spiegel (?).

Hebräische Fälze zwischen Bl. 18/19, 30/31, 42/43, 54/55, 64/65 und 88/89.

Lackner 1996  

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 59 (Hübl 54)
Handschrift: Erstes Viertel 15. Jh.

Einband: Abgewetztes braunes Leder mit Streicheisenlinien-Verzierung über Pappe, 15. Jh. (?).

Über den Zeitpunkt der Vereinigung der hebräischen Fragmente mit der Handschrift ist keine präzisere Angabe möglich. Wegen der lateinischen Eintragung auf 1r muß das Fragment spätestens um diese Zeit bereits als Makulatur verwendet worden sein. Der Pergamentstreifen auf 1v spielt für die Datierung keine Rolle, weil er vermutlich erst bei der Bindung des Codex aufgeklebt wurde.

Besitzvermerk des Schottenstiftes des 15. Jh.: (40r) Iste liber est monasterii beate Marie virginis wlgariter Scotorum Wienne Pataviensis diocesis. - Besitzvermerk des 18. Jh.: (2r) Monasterii D. Virginis ad Scotos Viennae.

Lackner 1996