Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 249 (Hübl 222), HDS, Nr. 2
Babylonischer Talmud, Ordnung "Neziqin"
Traktat "Bava qamma"
Textstelle(n): bBQ 73b (Z. 15: שלום על' ) – 75b (Z. 21: שבטלה מקצתה)

Bezugsfragment: zsg. mit 249 (222), Fragm. 7B
Reihenfolge: 7B recto – 1B – 7B verso


Datierung:
Schrift: aschkenasische Quadratschrift


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Almut Laufer, Jerusalem  
Bilder:
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 249 (Hübl 222), HDS, Nr. 2:   recto  −  verso

Fragment(e):
Der Höhe nach beschnittenes, beidseitig beschriftetes Blatt. Höhe 298, Breite <67. Vermutlich zu Fragment VDS, Nr. 2 gehörig. − Schriftraum: Höhe 262, Breite ca. 55, je nach Blattseite Beginn oder Ende der Zeilen erhalten. 42 Zeilen, Zeilenabstand 6/7. − Blindlinierung der Zeilen, doppelte vertikale Begrenzungslinien zu Beginn bzw. am Ende der Zeilen. Reste einer Glossierung sichtbar.
Lackner 1996  

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 249 (Hübl 222)
Handschrift: Papierhandschrift, Oberitalien (?), auf Grund des Wasserzeichenbefundes (vgl. http://www.ksbm.oeaw.ac.at/wz/wzma.php - unter der Signatur) im Zeitraum zwischen 1365 und 1375 entstanden.

Einband: Auf den braunen Ledereinband grüngefärbtes Rauhleder mit Streicheisenlinienverzierung aufgezogen.

Wegen der Jahrzahl auf ehemals I*r müssen die Fragmente bereits spätestens 1431 mit dem Codex verbunden gewesen sein; der Ort und der Zeitpunkt der Einbindung Fragmente unsicher, weil sowohl Italien als auch erst Wien in Betracht kommen.

Die Handschrift 1453 als Legat des Professors der Wiener juridischen Fakultät und Propstes des Brünner Domkapitels Johannes Polzmacher in die Bibliothek des Schottenstiftes gelangt (vgl. Gottlieb 441, Z. 3-4). Besitzvermerke des Schottenstiftes aus dem 15. Jh. auf 1r, 34r, 51r und 115v.

Im Oktober 1995 aus dem Einband herausgelöste, als Verstärkung des Einbandes dienende hebräische Pergamentfragmente. Die Fragmente als "1.-5. Lage" bzw. als "1.-6. Lage" bezeichnet, die Zählung der "Lagen" verläuft vom Spiegelblatt zum Leder des Einbandes.

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