Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Vorau, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 21, Hinterdeckel-Spiegel
Kommentar zum Babylonischen Talmud, Ordnung "Mo‘ed"
Kommentar zu Traktat Meg 2a – 2b
Textstelle(n):
Meg 2a (ולא גרסינן ביאי לישנא דדריש) – 2b (בחמשה עשר הא פרזי הוא ולא ידעינן)

Datierung:
Schrift: aschkenasische Semikursive


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Domagoj Akrap, Wien  
Bilder:
Vorau, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 21, Hinterdeckel-Spiegel:   HDS

Fragment(e):
Leserichtig auf den HD-Spiegel aufgeklebtes und als Falz um die Lage Bl. 173/178 gebundenes hebräisches Pergamentblatt.

Format (einschließlich des Falzes) 275 x 215. - Schriftraum 185 x 115, zwei Spalten zu 35 Zeilen, Interkolumnium ca. 15, Zeilenabstand ca. 6. Stiftlinierung: Vertikale Begenzungslinien der Kolumnen bis zum Blattrand gezogen, die erste, zweite, dritte, 18., 19. und letzte Zeilenlinie über das Interkolumnium und Falz bis in den Rest des Gegenblattes gezogen, sonstige Zeilenlinien nur zwischen den Vertikallinien gezogen. Einstichlöcher für die Linierung auf dem äußeren und inneren Freirand erhalten.

Lackner 1997  

Vorau, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 21
Handschrift: 12. Jh.; mit Vorauer Besitzvermerk aus der Zeit des Propstes Bernhard I.

Ledereinband mit Streicheisenverzierung; Vorau, zweite Hälfte des 15. Jh.


Das hebräische Fragment jedoch schon in der ersten Hälfte des 15. Jh. als Makulaturmaterial verwendet: Auf der Rectoseite des Fragmentfalzes aus der ersten Hälfte des 15. Jh. die Eintragung Co. Beata viscera Marie virginis que portaverunt eterni patris filium.

Lackner 1997