Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Wien, Theresianum, Cod. 4° 36, Fälze
Kommentar zum Babylonischen Talmud, Ordnung "Nashim"
Tosafot zu Traktat "Giṭṭin"
(Falz Nr. 1 recto) bGit 5a (אי הכי יכול נ מי)
(Falz Nr. 1 verso) bGit 5b (כיצד יעשה bis 'יטלנ ו הימנ ה ויחזור ויתנ נ ו לה ויאמר כו)

Datierung:
Schrift: aschkenasische Semikursive


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Ferdinand Dexinger  
Bilder:
Wien, Theresianum, Cod. 4° 36, Fälze:   Falz Nr. 1r  −  Falz Nr. 1v

Fragment(e):
Hebräischer Falz zu Beginn des Buchblocks, zum Teil vom Papierspiegelblatt überklebt. Format des Fragments insgesamt ca. 200 x 35/40 (freier Teil ca. 15 mm breit, vom Spiegelblatt überklebter Teil ca. 20/25 mm).

Erkennbar eine Schriftspalte sowie Rest einer zweiten. Ob es sich um ein Fragment eines einspaltig beschriebenen Doppelblattes oder eines zweispaltig beschriebenen Einzelblattes handelt ist nicht eruierbar (wahrscheinlich trifft auf Grund des relativ großen Abstandes von ca. 4 cm zwischen den beiden Spalten ersteres zu).

Auf dem freien Teil des Fragments jeweils drei Schriftzeilen auf Recto- und Versoseite. Spaltenbreite 11 cm, unter Einschluß des vertikal umlaufenden Textes 13,5 cm. Keine Linierung erkennbar. Zeilenabstand ca. 4 mm.

Lackner 1994  

Wien, Theresianum, Cod. 4° 36
Geschrieben von Johannes Egelseer, Dominikaner in Krems, im wesentlichen im Zeitraum 1408/1411.

Provenienz: Vermutlich aus dem Dominikanerkonvent Krems.

Halbledereinband, bald nach 1411, mit grauem Papier überzogen.

Lackner 1994