Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 253 (Hübl 229), Vorderdeckel-Spiegel
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 253 (Hübl 229), Hinterdeckel-Spiegel
Siddur / Maḥzor
Maḥzor für Yom Kippur
Textstelle(n): aus dem Shaḥarit-Gebet: Teile aus der Qerova אימיך נשאתי חין בערכי von Meshullam ben Qalonimos
HDS: אמרו לאלהים ארך אפים וגדול כח
VDS: נאמירך באימה נברכך בבינה
רוממו אל מלך נאמן

Identifizierung durch: IMHM

Datierung: 15. Jh. (IMHM)
Schrift: aschkenasische Quadratschrift
Literatur: Davidson I, 267:5862; III, 200:57, 388:743, Goldschmidt, Yom kippur 130ff. (hier: 133-135), 144-145


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
. . . . .  
Bilder:
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 253 (Hübl 229), Vorderdeckel-Spiegel:   VDS
Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 253 (Hübl 229), Hinterdeckel-Spiegel:   HDS

Fragment(e):
Zwei Pergamentblätter. Auf dem VD-Spiegel gestürzt, auf dem HD-Spiegel um 90° gedreht aufgeklebt.

VD-Spiegel: 280×198. Erhaltener Schriftraum 185×135, der Breite nach zu Beginn der Zeilen jedoch beschnitten. Im oberen Teil 2 Spalten (?), Breite der erhaltenen Spalte ca. 65, im unteren Teil 3 Spalten, die vollständig erhaltenen Spalten ca. 50 und 20 breit, die beschnittene Spalte ca. 50 breit. 19 Zeilen. Zeilenhöhe ca. 10 mm. Einstichlöcher für die Linierung.

HD-Spiegel: Breite 288, Höhe ca. 200. Höhe des Schriftraumes = Höhe des Fragmentes, Breite ca. 210. 20 Langzeilen, jede zweite Zeile eingerückt. Zeilenhöhe ca. 10 mm. Einstichlöcher für die Linierung.

Auf dem VD-Spiegel lateinische Federprobe aus dem 1. Viertel des 15. Jh.; auf dem HD-Spiegel lateinischer Vermerk der 2. Hälfte des 15. Jh.

Lackner 2006  

Wien, Schottenstift (Benediktiner), Cod. 253 (Hübl 229)
 
Lackner 2006