Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Melk, Benediktinerstift, XIV
Siddur / Maḥzor
Textstelle(n):
aus dem Ma‘ariv-Gebet; Segenssprüche vor und nach dem Shma‘ yisra’el und ברוך ה' לעולם אמן ואמן

Datierung: ca. 13. Jh. (Schwarz)
Schrift: aschkenasische Quadratschrift
Literatur: Schwarz – Loewinger – Roth 94:84; Allony – Loewinger 19:215.


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
.....  
Bilder:
Melk, Benediktinerstift, XIV:   recto  −  verso

Fragment(e):
Beidseitig beschrieben, stark beschnitten, Maße: 308 x 59/62. Spaltenzahl nicht feststellbar. Erhaltener Schriftraum (Höhe vollständig erhalten): 217 x 31. Zeilenabstand: 11. Zeilenzahl: 20. Braune Tinte. Stiftlinierung auf der Versoseite erkennbar, die ersten und letzten beiden Zeilenlinien über den Schriftraum hinausgezogen.

Geschichte:
Herkunft unbekannt. Ehemals wohl Falz in einem Codex/Druck mit 6 Bünden (Einschnitte noch sichtbar).
Besitzvermerk: Stempel Bibliothek des Stiftes Melk. Moderne Notizen, darunter Signatur XIV. Bleistiftnotiz ierd (Maarif) datiert mit 21.8.72 (bezieht sich auf Identifikation des Fragments durch S.M. Traum (Jerusalem), der am 21.8.72 die Melker hebräischen Fragmente eingesehen hat).
 

Christine Glassner