Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Melk, Benediktinerstift, XV
Seliḥot
Piyyut
Textstelle(n):
אות ברית ביני ובינך אבינו (R. El‘azar b. Yehuda aus Worms)
mit einem Zusatz aus אבדנו מארץ טובה בחפזון (R. Gershom b. Yehuda)

Vermutlich zu Melk, Benediktinerstift, Cod. 1092, fol. I gehörend.

Datierung:
Schrift:
Literatur: Davidson I, 6:86; 95:2045; Goldschmidt, Yom Kippur, 283f., 766ff.; Schwarz – Loewinger – Roth 94:86; Allony – Loewinger 19:214.


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
....  
Bilder:
Melk, Benediktinerstift, XV:   recto  −  verso

Fragment(e):
Beidseitig beschrieben, Maße: 212 x 145/160 (inklusive Falz). Erhaltener Schriftraum: 160 x 100/115. 1 Spalte sichtbar, 12 Zeilen erhalten. Zeilenabstand: 13. Dunkelbraune Tinte. Unterer Teil eines Blattes, nach der letzten Zeile ein Freirand von ca. 50. Zarte Stiftlinierung, vertikale Begrenzungslinien doppelt, diese sowie erste und letzte Zeilenlinie über den Schriftspiegel hinausgezogen.

Geschichte:
Herkunft unbekannt. Ursprünglich wohl Nachsatzblatt einer Handschrift: Dafür spricht die Folioangabe 313 (von einer Hand des 15. Jh.), darunter am Rand in der Mitte des Blattes ein Loch und Rostspuren (einer Schließe ?). - Besitzvermerk: Stempel Bibliothek des Stiftes Melk. Moderne Vermerke: Signatur des Fragments XV; moderne Bleistiftnotiz: Videntur preteresse Judaica.
 

Christine Glassner