Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Klagenfurt, Universitätsbibliothek (früher: Studienbibliothek), Cod. Pap.-Hs. 111, Fälze
Bibel − Tora
(Falz 310) Lev 16,13-17
(Falz 313) Lev 18,3-7

Vokalisierung, Kantillationszeichen, Pe meluppefet, Masora.

Datierung:
Schrift:


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Menhardt  
Bilder:
Klagenfurt, Universitätsbibliothek (früher: Studienbibliothek), Cod. Pap.-Hs. 111, Fälze:   Falz 310  −  Falz 313

Fragment(e):
Falz zwischen 309 und 310 und zwischen 312 und 313

Einseitig beschrieben (? nicht feststellbar, da Fragment aufgeklebt), 309/310 leserichtig, 312/313 gestürzt eingebunden und aufgeklebt. Maße: 30 x 208. Schriftraum auf 309/310 unten, links und rechts, auf 312/313 oben, links und rechts beschnitten. Schriftraum Maße: 155 (beschnitten) x 30 (beschnitten). Mindestens 2 Spalten, erhaltene Zeilenzahl 19, erhaltene Spaltenbreite 20, Interkolumnium 7, Zeilenabstand 9. Tintenfarbe braun. Keine Linierung erkennbar.
Akzentuiert.
Inhalt nach Menhardt: Pentateuch, vokalisiert und akzentuiert, große Massora III 16,13-17 und III 18, 2-7.

Glassner  

Klagenfurt, Universitätsbibliothek (früher: Studienbibliothek), Cod. Pap.-Hs. 111
Handschrift:
Papier; 320 Bll., 220 x 140. Datierbar 1484 nach Eintrag auf 75v Oracio ante horas 1484. (79v) Historischer Eintrag zum 22. Juni 1479: Anno etc. 1479 terrae motus magnus hora nona de die in Nova Civitate.
Hs. in schlechtem Zustand, Papier sehr brüchig, VD durch Pappdeckel ersetzt.

Inhalt:
Brevier.

Einband:
Gotischer Einband: türkis gefärbtes Rauhleder über Holz mit Streicheisenlinien und Blindstempeln Wiener Neustadt (?), nach 1484. Vorderdeckel weggebrochen, durch Pappdeckel ersetzt (laut Menhardt im Jahr 1926). Keine mittelalterlichen Schilder erhalten. - Rücken: Im ersten Rückenfeld Signaturschild des 17. Jh. Cod. chart. XCIX, später hinzugefügt CXI (diese Signatur auch auf 1r).

Geschichte:
Besitz der Georgsritter in Wiener Neustadt (laut Menhardt), dann der Jesuiten in Millstatt, dazu Besitzanzeige auf 1r Residentia societatis Jesu in Millestadii inscriptus.

Literatur: Menhardt 1927, 145 f.

Glassner