Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. 425
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. I
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, Fälze
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Hinterdeckel-Spiegel
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Fälze
Sifre miṣwot
Sefer miṣwot gadol
Textstelle(n): Verbote 322-326, 332-333, 300-308; Gebote 94, 95.

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46:
(Ir, Iv, 425v, 425r)
Verbote 300 ( שלא יכנס במקדש , ed. Schlesinger I:455) – 308 ( יש מום קבוע , ed. Schlesinger I:462)
(Falz 425a, b) Verbote 322 ( שנינו בסוטה פרק היה נוטל , ed. Schlesinger I:477)
bis 326 ( זר שאוכל כזית, ed. Schlesinger I:478),
332-333 ( שנינו במסכת זבחים bis תניא בתורה כהנים , ed. Schlesinger I:480-481)
Anmerkungen: Ergänzungen an den Rändern

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451:
(Falz Nr. 2b) Gebote 94 ( גרסינן בפרק גט פשוט , ed. Schlesinger II:499-500)

(Falz Nr. 2a) Gebote 95 ( כל מי שנתחייב שבועה מן התורה , ed. Schlesinger II:502-503)
Identifizierung: IMHM

Datierung: ca. 14. Jh. (Schwarz – Loewinger – Roth)
Schrift: aschkenasische Semikursive
Literatur: Zu den Fragmenten in Cod. 46: Schwarz – Loewinger – Roth 84:25; Allony – Loewinger 18:190.


Addenda / Corrigenda ? − Please contact Dr. Martha Keil, St. Pölten/Wien (e-mail: martha.keil@injoest.ac.at)
Verfasser . . .  
Bilder:
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. 425:   425r
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. I:   Ir  −  Iv
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, Fälze:   Falz 425a  −  Falz 425b
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Hinterdeckel-Spiegel:   HDS
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Fälze:   Falz 2a  −  Falz 2b


Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. 425
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, fol. I
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46, Fälze
Fragment(e):
Zwei zusammengehörige, beidseitig beschriebene, bei der Einbandrestaurierung 1957 von den Deckeln abglöste Spiegelblätter (Bl. I, 425). Bl. I an Bl. 1 angeklebt, Bl. 425 mit dem Ansatz des Gegenblattes an den Deckel und 424v angeklebt; Bl. I ursprüngllich gestürzt aufgeklebt gewesen, Bl. 425 leserichtig eingeklebt.

Bl. I: ca. 425x265; jetzt leserichtig eingehängt. Schriftraum: 3 Spalten, Schriftraum ca. 296?215, Spaltenbreite hebr. a 55, bei b und c 60 mm. Interkolumnium 17/20, Zeilenabstand 8, 38 Zeilen. Linierung: Zarte verblaßte Stiftlinierung (?). Vertikallinien nicht mehr sichtbar, die Zeilenlinien über das Interkolumnium hinweg durchgezogen. Einstichlöcher auf dem äußeren Freirand für die Zeilenlinien erhalten. - Textlemmata in der Höhe einer vollen Zeile. Auf dem unteren Freirand von Ir bzw. auf dem oberen, unteren und äußeren Freirand von Iv mit Verweiszeiichen verschiedene Ergänzungen oder Glossen von anderer Hand. Auf Ir im Interkolumnium zwischen a und b Wörter (?) von der Texthand, auf dem äußeren Freirand einige Wörter (?) von der Texthand entlang der Spalte geschrieben.

Bl. 425: ca. 425x265, Teil des erhaltenen Gegenblattes außerhalb des Schriftraumes maximal 25 breit, innerhalb des erhaltenen Schriftraumes ca. 65 breit. - Schriftraum: ca. 296?215, Spaltenzahl und -breite wie bei I (hier allerdings c 55 breit). Zeilenhöhe und Zeilenzahl wie bei I. Rest des Gegenblattes zu 425: 38 Zeilen erhalten (die erste obere Zeile leicht beschnitten), ca 30 mm des Schriftraumes erhalten. - Linierung wie bei I. Einstichlöcher für die Zeilenlinien auf den inneren Frairändern des Gegenblattes und von 425 erhalten. Auf dem unteren Freirand von 425v mit Verweiszeichen verschiedene Ergänzungen oder Glossen (Hand wie bei I), von dieser Hand auch Ergänzungen bzw. Glossen in den Interkolumnien von 425r und auf dem Gegenblatt.

Lackner  

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 46
Handschrift: Bologna, um 1300.

Einband: Restaurierter Blindstempeleinband der Dominikanerwerkstätte Pettau (Ptuj), Ende 15. Jh. Auf der Außenseite VD Reste der alten Pultsignatur.

Lackner  

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Hinterdeckel-Spiegel
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451, Fälze
Fragment(e):
Um die letzte Lage (Bl. 141-150) als Falzverstärkung geschlagenes hebräisches Fragment; weiters sichtbar hebräische Makulatur als Einbandmaterial auf dem HD-Spiegel.

Falzstreifen maximal 305 hoch und 57 breit. Erhaltener Schriftraum 285 hoch und 25 breit, 38 Zeilen erhalten, Zeilenabstand 8. Linierungsart nicht mehr feststellbar.
HD-Spiegel: Unter dem leeren Pergamentspiegelblatt auf das Leder des Einbandes ein kleines hebräisches Fragment geklebt, nur einzelne Buchstaben sichtbar.

Lackner  

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 451
Handschrift: Pettau, 1. Hälfte bis Mitte 14.Jh.

Die Handschrift aus dem Dominikanerkonvent Pettau stammend.

Einband: Pettauer Bindstempeleinband.

Lackner