Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 1601, fol. 1
Kommentar zum Babylonischen Talmud, Ordnung "Neziqin"
Tosafot zu Traktat Bava Qama
Textstelle(n): bBQ 36a-37b

(1r)
rechte Spalte: bBQ 36b ( יד עניים ) – 37a ( משיחזור בו )
(linke Spalte: bBQ 37a ( נעשה מועד לסירוגין לשוורים ) – b ( שור )

(1v)
rechte Spalte: bBQ 36a ( ורבי עקיבא ) – b ( כגון )
linke Spalte: bBQ 36b ( נותן bis ושל )

Datierung: ca. 13. Jh. (Schwarz – Loewinger – Roth), 14.-15.
Schrift: aschkenasische Semikursive
Literatur: Schwarz – Loewinger – Roth 84:24


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Verfasser . . .  
Bilder:
Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 1601, fol. 1:   1r  −  1v

Fragment(e):
Vosatzblatt 1, ein um 90° gedreht und um die erste Lage gebundenes, beidseitig beschriftetes hebräisches Pergamentblatt; Teil eines zweispaltig beschriebenen Blattes.

Breite der vollständigen Spalte 60, von der zweiten Spalte maximal 45 erhalten. Spaltenabstand 16 mm. Höhe des erhaltenen Schriftspiegels 105 (= Höhe des Fragmentes). 20 Zeilen erhalten, geringe Reste einer weiteren Zeile. Linierung nicht mehr erkennbar.
Inhalt des Fragmentes lt. Notiz von M. Mairold im Grazer Handexemplar des Kataloges:
Literar. Text aus Tosafot, Kommentar z. Babylon. Talmud, Abschnitt Baba Kama (?) 36a-37b beginnend vom Ende (?) des 3. Kap. diagnostiziert von Prof. Talmon, Hebr. Univ. Jerusalem lt. Mittlg. Cl. Schedel, 12.5.60.

Lackner  

Graz, Universitätsbibliothek, Cod. 1601
Handschrift: Breviarium Carthusiense, Pergament, 14. Jh.

Einband: Pappeeinband, mit Pergamentfragment eines Antiphonars oder Graduales überzogen. Entstehungszeit frühestens 16.Jh., eher 17. Jh. (vgl. Graz, UB, Ms 1604 und 1607).

Provenienz: Kartause Seitz.

Lackner