Hebräische Handschriften und Fragmente in österreichischen Bibliotheken

Klosterneuburg, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 56, Vorderdeckel-Spiegel
Klosterneuburg, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 56, Hinterdeckel-Spiegel
Babylonischer Talmud, Ordnung "Neziqin"
Traktat
Textstelle(n): bSan 65a-68a, mSan 8,1-3

(Fragm. 128r) bSan 65a-66a; (Fragm. 128v) bSan 66a-67a
(Fragm. 127r) bSan 67a-b; (Fragm. 127v) bSan 67b-68a (Ende des Kapitels), mSan 8,1-3

Datierung: ca. 14. Jh.
Schrift: aschkenasische Quadratschrift
Literatur: Pfeiffer−Černik I 215; Schwarz−Loewinger−Roth 87:41.


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Bilder:
Klosterneuburg, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 56, Vorderdeckel-Spiegel:   recto  −  verso
Klosterneuburg, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 56, Hinterdeckel-Spiegel:   recto  −  verso

Fragment(e):
Aus Cod. 56 abgelöste Spiegelblätter: Vorderdeckelspiegel = Fragm. 127, Hinterdeckelspiegel = Fragm. 128.

Format der Fragmente 410/415 x 300/310. Schriftraum 275/280x220/225. Zwei Spalten (Spaltenbreite ____, Interkolumnium 25) zu 39 Zeilen; Zeilenabstand 7. Stiftlinierung. Vertikale Begrenzungslinien der Schriftspalten sowie zweite, vierte, drittletzte und letzte Zeilenlinie bis zu den Seitenrändern durchgezogen; Schriftspiegel ohne obere Horizontalbegrenzung. Schwarze Tinte.

Fragm. 127 ursprünglich mit der Versoseite gestürzt eingeklebt: Sehr gut erkennbarer Abklatsch des größten Teils seiner Schrift auf dem VDS des Cod. 56; auf Cod. 56 bezügliche Signaturen im oberen Freirand der Rectoseite von Fragm. 127: F.44 aus der Mitte des 15. Jh., Bleistiftsignatur 321 aus der Mitte des 18. Jh.
Fragm. 128 ursprünglich mit der Rectoseite gestürzt eingeklebt: Deutlicher Aklatsch des größten Teils seiner Schrift auf dem HDS von Cod. 56.

Auf Fragm. 127 und 128, jeweils im oberen Freirand der Versoseite, 14 (Fragm. 127) bzw. 13 (Fragm. 128) von Hand des 19. Jh. (?) notiert.

Haidinger 1991  

Klosterneuburg, Augustiner-Chorherrenstift, Cod. 56
Handschrift 1433 im Auftrag des Stiftes Klosterneuburg von Allexius de Landesperga geschrieben.
Einband: Schafleder über dicken Holzdeckeln; Klosterneuburg, bald nach 1433.

Literatur: Kat. Klosterneuburg I, 98-100.

Haidinger 1991