St. Pölten, Diözesanbibliothek


A-3100 St. Pölten, Domplatz 1. Tel. 02742/324-321. Fax 02742/324-325 (aus dem Ausland +43-2742. . .). E-mail: da.bo.stp@kirche.at
Leiter: Dr. Thomas Aigner, Diözesanarchivar.

Allgemeines:

Öffnungszeiten: Mo - Do 8.30-12.00, 13.00-16.00
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Mikrofilme zu allen Handschriften in der Bibliothek vorhanden; Mikrofilm- und Readerprinterkopien werden auf Wunsch angefertigt.

Bestand:

300 Handschriften, davon ca. 115 aus dem 13. bis 15. Jh.
400 Inkunabeln
45.000 Bände aus dem 16. bis 19. Jh.

Bestandsgeschichte:

Der Großteil der mittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln stammt aus der Bibliothek des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes St. Pölten, ein kleinerer Teil aus aufgehobenen Klöstern im Diözesangebiet (z. B. Kartause Aggsbach, Kollegiatstift Kirnberg an der Mank, Säusenstein). Die Mehrzahl der neuzeitlichen Handschriften stammt aus einzelnen Pfarren der Diözese. Die sonstigen neuzeitlichen gedruckten Bestände stammen ebenfalls zu einem großen Teil aus dem Besitz des erwähnten Chorherrenstiftes, beinhalten aber zu einem weiteren großen Teil auch Bücher aus Nachlässen ehemaliger St. Pöltner Bischöfe.

Literatur:

  • Gerhard Schmidt, Die Buchmalerei, in: Die Gotik in Niederösterreich. Kunst, Kultur und Geschichte eines Landes im Spätmittelalter. Wien 1963, 93-114.
  • Gerhard Winner: Zur Bibliotheksgeschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes Sankt Pölten, in: Translatio Studii. Manuscript and Library Studies honoring Oliver L. Kapsner O.S.B., ed. J. G. Plante. Collegeville (Minnesota) 1973, 43-74.
  • Gerhard Winner: Katalog der Handschriften der Diözesanbibliothek Sankt Pölten (Maschinschriftlich). Sankt Pölten 1978.
    (Beschreibung von 121 mittelalterlichen Codices, mit Initien- und Sachregister.)
  • Johann Kronbichler, Susanne Kronbichler-Skacha: Diözesanmuseum St. Pölten. Katalog der ausgestellten Objekte. St. Pölten 1984.
  • Dom und Stift St. Pölten und ihre Kunstschätze, herausg. von Heinrich Fasching. St. Pölten, Wien 1985.


Letzte Änderung: 19. November 1999
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