Salzburg, Bibliothek der Erzabtei St. Peter (OSB) -
Allgemeines
Erzabtei St. Peter, Postfach 113, A-5020 Salzburg;
Tel. +43-(0)662/84 45 76, Fax: +43-(0)662/84 45 76-80.
Homepage: http://www.stift-stpeter.at
Bibliotheksleiter: Dr. P. Petrus Eder (Tel. +43-(0)662/84 45 76-58 oder
84 45 76-38),
e-mail: scriptorium@stift-stpeter.at
Gegründet um 696. Patron: hl. Apostel Petrus.
Bibliothek - Allgemeines:
1280 Handschriften, davon rund 900 mittelalterliche (aus der Zeit um
800 bis 1600), ca. 1000
Inkunabeln in 862 Bänden, ca. 2300 Frühdrucke in Sonderaufstellung
(eigener Katalog).
Bibliothek - Benützung:
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 9-12h, 14-17h
Freitag: 9-14h
Schriftliche oder telefonische Anmeldung erwünscht. Einsichtnahme in
Handschriften, Inkunabeln und Frühdrucke nur für wissenschaftliche
Zwecke.
Bibliothek - Technische Ausstattung:
Mikrofilm-Lesegerät, Mikrofiche-Lesegerät,
Kopiermöglichkeit.
Mikrofilme aller mittelalterlichen Handschriften vorhanden.
Bestellungen von
Mikrofilmduplikaten an den Bibliotheksleiter oder an Hill
Monastic Manuscript Library, The Bush Center - Saint John's
University,
Post Office Box 7300, Collegeville, MN 56321, USA; Tel. (320) 363-3514;
Fax (320) 363-3222; E-mail: hmml@csbsju.edu.
Handschriftenkataloge:
-
Generalkatalog:
- Augustin Jungwirth: Katalog der
Handschriften des Stiftes St. Peter in Salzburg. Salzburg 1910
[Handschriftlich]. - Auch in fotomechanischer Reproduktion vorliegend:
University Microfilms Ltd. High Wycomb, England, A Xerox Company, Ann
Arbor, Michigan, USA.
-
Deutsche Handschriften:
- Gerold Hayer: Die deutschen
Handschriften des Mittelalters der Erzabtei St. Peter zu Salzburg.
Unter Mitarbeit von Dagmar Kratochwil, Annemarie Mühlböck und Peter
Wind (Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- u. Buchwesen d.
Mittelalters 3,1 = Denkschriften der phil.-hist. Klasse der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften 154). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften 1982.
-
Illuminierte Handschriften:
- Hans Tietze: Beschreibendes
Verzeichnis der illuminierten Handschriften in Österreich. Bd. 2: Die
illuminierten Handschriften in Salzburg (Publikationen des
Institutes für Österreichische Geschichtsforschung). Leipzig 1905.
- Georg Swarzenski: Die Salzburger Malerei von den ersten
Anfängen bis zur Blütezeit des Romanischen Stils. Studien zur
Geschichte der deutschen Malerei und Handschriftenkunde des
Mittelalters Text- und Tafelband (Denkmäler der süddeutschen Malerei
des frühen Mittelalters 2). Leipzig 1908.
Inkunabelkatalog:
- Augustin Jungwirth: Die Wiegendrucke des Stiftes St.Peter
in Salzburg. Salzburg 1910 [Handschriftlich].
Editionen mittelalterlicher Bibliothekskataloge:
- Mittelalterliche Bibliothekskataloge Österreichs. Hrsg. v.
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Bd. 4: Salzburg.
Bearb. v. Gerlinde Möser-Mersky u. Melanie Mihaliuk. Graz 1966, 59-73.
Neuere Veröffentlichungen (Auswahl):
-
Zum Handschriftenbestand:
- Johann Apfelthaler: Zur mittelalterlichen Buchmalerei in
der Abtei St. Peter. Ein Überblick in XIII Abschnitten, in: Hl. Rupert
von Salzburg, 696 - 1996. Katalog der Ausstellung im Dommuseum zu
Salzburg und in der Erzabtei St. Peter, 16. Mai 1996 - 27. Oktober
1996. Salzburg 1996, 405-440.
- Peter Wind: Aus der Schreibschule von St. Peter vom
Anfang des 11. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts, in: ebda.,
364-404.
- Christian Bauer: Geistliche Prosa im Kloster Tegernsee.
Untersuchungen zu Gebrauch und Überlieferung deutschsprachiger
Literatur im 15. Jahrhundert (Münchener Texte und Untersuchungen zur
deutschen Literatur des Mittelalters 107). Tübingen 1996.
- Bibliographie
zu den Handschriften der Erzabtei St. Peter zu Salzburg (erstellt
an der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters; Stand:
11.11.1996).
- Initienverzeichnis
zu den Handschriften der Erzabtei St. Peter, Abschrift aus dem
Katalog von A. Jungwirth (Stand: 11.11.1996).
- Illuminierte Handschriften aus Österreich (ca. 780 -
ca. 1250). Datenbank, angelegt von Friedrich Simader (Stand:
9.10.2003).
- Handschriftenliste erstellt von
Ch. Glaßner (Stand: 4.1.2005).
-
Zu spätmittelalterlichen verzierten Bucheinbänden:
- Peter Wind: Die verzierten Einbände der Handschriften
der Erzabtei St. Peter zu Salzburg bis 1600. Unter Mitarbeit v. Gerold
Hayer (Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen
des Mittelalters 3,1,Beiheft = Denkschriften der phil.-hist. Klasse
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 159). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie
der Wissenschaften 1982.
- Kurt Holter: Salzburg, Mondsee, Wilhering. Beiträge zur
Geschichte des spätmittelalterlichen Bucheinbandes, in: De libris
compactis miscellanea. Hrsg. v. G. Colin (Studia Bibliothecae
Wittockianae 1). Bruxelles 1984, 43-62.
-
Zur Bibliotheksgeschichte:
- Adolf Hahnl: Conservando cresco. Die Bibliotheksräume
von St.Peter in Salzburg, in: Barock in Salzburg. Festschrift für Hans
Sedlmayr. Hrsg. v. Johannes Graf von Moy. Salzburg 1977, 9-56.
- Handbuch der historischen Buchbestände in Österreich 3:
Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, hrsg.
v. d. Österreichischen Nationalbibliothek, bearb. v. Wilma Buchinger
und Konstanze Mittendorfer unter der Leitung von Helmut W. Lang.
Hildesheim 1996, 312-317 (Bearbeiter: Adolf Hahnl, Petrus Eder).
Kommission
für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters
Seitenerstellung:
Christine Glassner
Letzte Änderung: 4.01.2005
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